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Verlässt Jadon Sancho den BVB am Ende der Saison?

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Jadon Sancho hat in den vergangenen knapp zwei Jahren eine atemberaubende Entwicklung bei Borussia Dortmund hingelegt. Mit gerade einmal 19 Jahren gehört der Offensivspieler zu den Leistungsträgern beim BVB. Aktuellen Medienberichten zufolge könnte Sancho die Schwarz-Gelben jedoch am Ende der Saison vorzeitig verlassen. Neben zahlreichen Klubs aus England, soll auch der französische Meister Paris Saint-Germain großes Interesse an dem Jungstar haben.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es zahlreiche Schlagzeilen rund um Jadon Sancho. Der 19-jährige Shooting-Star von Borussia Dortmund stand in der Kritik von Fans, Medien und seinem Cheftrainer Lucien Favre. Nach einem starken Saisonstart hat der Offensivspieler in den letzten Spielen spürbar nachgelassen. Deutlich wurde dies beim 0:4 gegen den FC Bayern, als Sancho nach gerade einmal 35 Minuten vorzeitig ausgewechselt wurde. Im Nachgang wurde spekuliert ob der Engländer angeschlagen war, doch BVB-Coach Lucien Favre dementierte dies und deutete an, dass es schlichtweg an seiner durchwachsenen Leistung lag.

Gerüchten zufolge kommen die Formschwankungen von Sancho nicht zufällig, demnach soll der englische Nationalspieler einen Wechsel am Ende der Saison forcieren. Dem BVB droht ein erneutes Szenario wie bei Ousmane Dembele.

Sancho ist europaweit gefragt

Schon seit Monaten machen Gerüchte die Runde, dass Jadon Sancho Dortmund kommenden Sommer verlassen könnte. Das Interesse an dem Jungstar ist groß, vor allem in seiner englischen Heimat. Nahezu alle Top-Klubs werden mittlerweile mit Sancho in Verbindung gebracht. Vor allem dem FC Liverpool wird ein besonders großes Interesse nachgesagt. Die Reds soll demnach bereit sein, die kolportierten 140 Millionen Euro Ablöse zu zahlen, die der BVB für einen vorzeitigen Wechsel aufruft.

Auch dessen ehemaliger (Ausbildungs)Klub Manchester City soll an Sancho interessiert sein. Der Flügelflitzer hatte einst sein Profi-Debüt in der Premier-League 2 gefeiert, wo auch die erste muslimische Schiedsrichterin im nächsten Schritt vom Amateursport zu einem Einsatz kommen will. Damals zahlte der BVB rund 8 Millionen Euro an City um Sancho zu verpflichten, dessen Marktwert mittlerweile auf 100 Millionen Euro angestiegen ist.

Last but not least möchte auch Stadtrivale Manchester United ein Wörtchen mitreden im Sancho-Poker. Die Red Devils spielen bisher eine durchwachsene Saison und haben vor allem in der Offensive größere Probleme. Mit Sancho erhofft man sich neuen Schwung im Angriff, zudem wäre der Youngster eine langfristige Lösung.

Neben den Klubs aus der EPL, soll vor allem Paris Saint-Germain ein Auge auf Sancho geworfen haben. Bei PSG könnte dieser die Nachfolge von Superstar Neymar antreten, der Brasilianer wird immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied aus Paris in Verbindung gebracht.

Wie realistisch ist ein Sancho-Verkauf im Sommer?

Auch wenn ein Verkauf im Sommer sportlich betrachtet sicherlich ein herber Rückschlag für den BVB wäre, finanziell würde man bei einem Sancho-Transfer einen satten Gewinn machen. Die Verantwortlichen äußerten sich in der jüngeren Vergangenheit bereits des Öfteren über einen Sancho-Verkauf und deuteten dabei an, dass man bei einem entsprechenden Angebot durchaus gesprächsbereit sei. Im Gespräch mit Sky äußerte sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watze wie folgt dazu: „Dann muss man auch, wenn man ehrlich ist, nicht so tun, als wenn wir nicht mit ihm reden würden. Wenn irgendwas kommt oder vielleicht er kommt und sagt: ‚Ich würde ganz gerne zu den und den Konditionen wechseln‘, dann bespricht man das miteinander.“ Weder Watzke, noch Michael Zorc glauben ernsthaft daran, dass man Sancho bis zum seinem Vertragsende bis 2022 in Dortmund halten wird.

Es bleibt nur zu hoffen, dass man kommendes Jahr nicht das gleiche Wechseldrama wie 2017 bei Ousmane Dembele erlebt. Der Franzose wollte den BVB damals unbedingt verlassen und zum FC Barcelona wechseln. In Dortmund hingegen war man nicht bereit, seinen Leistungsträger vorzeitig ziehen zu lassen. Dembele hat letztendlich mit seinem Verhalten (Trainingsstreik, provokante öffentliche Aussagen) den Transfer zum spanischen Meister forciert.

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